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An meinem sonnig-kalten Vorfrühlingstag machten wir einen Ausflug nach Würzburg. Diese lebendige Barock- und Kulturstadt am Main blickt auf eine rund 1300-jährige Geschichte zurück und hat heute etwa 130.000 Einwohner. Sie liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der Festung Marienberg. Berühmt ist Würzburg für seine Sehenswürdigkeiten wie die Residenz, der St.-Kilians-Dom, das Neumünster, das historische Ensemble von Marienkapelle und Falkenhaus am Markt, die Alte Mainbrücke und die Traditionsweingüter mitten in der Altstadt. Unsere Fahrt mit dem Zug von Bamberg nach Würzburg dauerte
etwa eine Stunde. Sie führte oft am Main entlang, an dessen
Hängen sich die Weinberge des Frankenweins hinzogen.
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Nach etwa 10 Minuten Fußweg durch die Stadt erreichten wir die Würzburger Residenz. Sie wurde in den Jahren 1720 bis 1744 nach Plänen des Barockbaumeisters Balthasar Neumanns erbaut. Als ein bedeutendes Schloss Europas und ein Hauptwerk des süddeutschen Barocks gehört sie zum UNESCO-Weltkulturgut. |
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Leider blieben von dem originalen Bauwerk nach einem Bombenangriff im März 1945 nur das großartige Treppenhaus mit dem Deckengemälde von Tiepolo sowie einige Säle unversehrt erhalten. Heute jedoch ist die Residenz komplett wieder hergestellt. |
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Unser Spaziergang durch den herrlichen Schlossgarten gab so manchen Blick auf weitere Sehenswürdigkeiten Würzburgs frei, die wir noch vor uns hatten. |
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So auch die Festung Marienberg, die das im engen Maintal liegende Würzburg überragt. |
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Schnell noch einen Schnappschuss von einer Erhöhung im Schlossgarten aus. Das Schloss von seiner Rückseite und in der Ferne der Marienberg runden die Kulisse ab. |
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Der Bau dieses Wahrzeichens von Würzburg Im Jahre 1600 war es ein prächtiges Renaissanceschloß unter Fürstbischof Julius Echter. Im dreißigjährigen Krieg 1631 jedoch wurde sie von König Gustav Adolf von Schweden erobert und als Konsequenz bauten die späteren Fürstbischöfe sie zu Barockfestung aus. |
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Hier stehen wir auf der alten Mainbrücke unter dem Standbild von St. Kilian, dem Stadtheiligen von Würzburg. Die Alte Mainbrücke wurde zwischen 1473 und 1543 anstelle einer zerstörten romanischen Brücke errichtet. Den barocken Figurenschmuck erhielt sie ab 1730. |
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Ein interessanter Stadtspaziergang macht natürlich auch hungrig und so kehren wir ins Gasthaus im Alten Rathaus zu einem typisch fränkischen Mittagessen ein. |
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Danach nehmen wir den steilen Weg von der Stadt aus zum Marienberg hinauf. |
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Oben angekommen wird man mit einem herrlichen Blick über ganz Würzburg und das Maintal bis hinüber zu den Weinbergen belohnt.
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Im Innenbereich der Burg Marienberg befinden sich zwei sehenswerte Museen: das Mainfränkische Museum und das Fürstenbau-Museum.
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Zum Abschluss unseres Stadtrundgangs sitzen wir hier bei Kaffee und Kuchen, ganz wie es für viele Deutsche Tradition für den Sonntagnachmittag ist. |
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Am Marktplatz: Hier die Marienkapelle, eine spätgotische Hallenkirche aus dem 17. Jahrhundert, und das barocke Haus "Zum Falken". Rund um das Ensemble findet gerade ein Frühjahrmarkt statt. |
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Zeittafel: Die Geschichte Würzburgs
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Linktipps für alle, die sich näher über Würzburg informieren wollen
Informationen zu Bayern insgesamt:
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