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AM 21. Januar 2004 fand in den Räumen
des Sprachinstituts TREFFPUNKT ein Workshop und Diskussionsabend
zum Thema
Bamberg zur Kulturhauptstadt
?!
Aspekte einer Sicht von a u ß e n
statt. Ziel war es, Argumente einer persönlichen und somit
subjektiven Sicht zu sammeln, wie Bamberg von ausländischen
Gästen und Mitbürgern wahrgenommen wird. |
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Zur Veranstaltung kamen insgesamt 25
Teilnehmer aus 16 Nationen.
Nach einer kurzen Einführung zu der Idee "Kulturhauptstadt"
und den Zielen der Veranstaltung, teilten sich die Teilnehmer in
5 Workshop-Gruppen.
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Nun wurden Argumente zu folgenden Fragen diskutiert:
- Wie würden Sie Ihren Landsleuten Bamberg beschreiben?
- Was macht Bamberg heute besuchenswert / lebenswert? Was weniger?
- Welche Faktoren zeichnen Bamberg heute schon als Kulturhauptstadt
aus?
- Wie müsste Bamberg im Jahre 2010 aussehen, um Kulturhauptstadt
zu sein?
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Um ein möglichst differenziertes Bild zu erhalten wurden die
Workshop-Gruppen nach geographischer Herkunft gebildet:
- Gruppe 1: Frankreich
- Gruppe 2: Osteuropa
- Gruppe 3: Japan
- Gruppe 4: Lateinamerika, Südeuropa
- Gruppe 5: Anglophone Nationen
(USA, IRL, GBR, AUS, RSA)
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Nach einer Stunde Workshop-Arbeit stellten die Teams
ihre Ergebnisse dem gesamten Auditorium vor.
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Bamberg ist heute...
- "Architekturstadt", "Antiquitätenstadt",
"Aus-stellungsstadt", "Bierstadt", "Einkaufsstadt",
"Fahrradstadt", "Kinostadt", "Krippenstadt",
"Kulturstadt", "Traditionsstadt" und "Universitätsstadt"
=> einzigartig
- voller offener, freundlicher Menschen
=> Gefühl des Willkommenseins
- jung, dank der Universität und alt hinsichtlich der Architektur
und Tradition
=> perfekte Kombination
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- "ein Dorf", das Ruhe, Möglichkeiten zur Entspannung
und vor allem öffentliche Sicherheit! bietet
=> Wohlfühl-Ambiente
- eine "große" Stadt mit vielfältige Einkaufs-,
Arbeits- und Freizeitlichkeiten (Theater, Konzerte, Ausstellungen)
=> die große Kleinstadt
- ideal gelegen für Ausflüge in die Umgebung und andere
deutsche und europäische Städte
=> zentrale Lage
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Bamberg -
was fehlt der Kulturhauptstadt 2010?
...Internationalität
- international ist Bamberg nur durch den Begriff "Bamberger
Symphoniker" bekannt.
- Verbindungen ins Ausland , auch zu den Partnerstädten ist
kaum wahrnehmbar
- Fremdsprachen bereits im Kindergarten / Grundschule zur Hinführung
an "Internationalität"
- keine "internationalen Treffpunkte" außer Uni,
VHS, Forum und Bierkeller.
- Theater wird nicht von allen als inter-nationaler Treffpunkt
wahrgenom-men, da "Theaterdeutsch" vielen zu schwer
ist.
- das Künstlerhaus Concordia wird nicht als aktiver Posten
des Bamberger Kulturangebots wahrgenommen, der Skulpturenweg und
Konzerte werden nicht damit assoziiert.
- publiziertes Freizeitangebot im FT und in den regionalen Zeitschriften
gibt es nur auf Deutsch
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... Bekanntheit / Werbung
- generell kundenfreundlichere
Öffnungszeiten des Tourismusbüros.
- fehlende Gästeinformationen an den Eintrittspunkten: Bahnhof
und Auto-bahnausfahrten, aber auch in den benachbarten Städten
z.B. in Nürnberg.
- mehr zugängliche Information zu laufenden Veranstaltungen
in Bamberg - komplette Info findet man meist nur im Internet.
- neben der Werbung für die Kulturgüter, auch über
die bewunderte "Fahrradkultur" berichten.
- viel verschenktes Potential - zu wenig Werbung nach innen und
außen.
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...Konkretes
- ein typisches Andenken kreiren (außer Rauchbier und Bierkrug).
Vorschlag: Sammelheft für je einen Stempel bei einem Biergartenbesuch.
- preiswerte Bustickets (vor allem an den Parkdecks), mehr Ermäßigung
für Studenten mehr Ermäßigungen für junge
Leute.
- Internationale Schule / Hochschule, Beteiligung an länderübergreifendem
Studiengang
- mehr preisgünstige Übernachtungsmög-lichkeiten,
JH ist nicht ausreichend
- Stadtatmosphäre auch am späten Abend attraktiver gestalten,
längere und mehr Beleuchtung von Kulturgütern, auch
z.B. am Gabel- mann
- Verschönerung des Leinritts, z. B durch Aufstellen von
Bänken
- Werbung für den Freizeitwert des Kanals und der Schleuse
- mehr Restaurants mit durchgehend warmer Küche - abweichende
Essgewohnheiten berücksichtigen
- geduldigeres Personal in den Geschäften
- Verkehrsberuhigung der Sandstraße
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Fazit - was gibt es für die Kulturhauptstadt
Bamberg 2010 zu tun?
- Bewahrung dessen was Bamberg heute lebens- und besuchenswert
macht: Bamberg ist vielseitig: die A-, A-, B-, E-, F-, K-, K-,
K-, T- und U-stadt. (siehe oben)
- Internationales Publikum (= Potential) in Bamberg nutzen, Treffpunkte
für den internationale Austausch schaffen: Theater, Künstlerhaus
?
- Interesse am Dialog, Internationalität
früh fördern, durch Einzug von Sprachen in Kindergarten
und Grundschule
- Bamberg auch für ausländische Mitbürger zur Theaterstadt
machen: fremdsprachige Aufführungen?
- Das große kulturelle Angebot den ausländischen Bürgern
und Besuchern besser kommunizieren:
monatliche Kurzvorstellung des Veranstaltungsprogramms im Theater
oder Künstlerhaus?
Veranstaltungshinweise in den Zeitungen auch in anderen Sprachen
(engl. und franz.? )
- "Dynamik bei der Bewahrung von Traditionellem" nicht
verlieren, Neues und Fremdes integrieren.
Internationaler werden
- Bekanntheitsgrad von Bamberg über Deutschlands Grenzen
hinweg erhöhen:
Nutzung des internationale Potentials in Bamberg, Fragen nach
Erwartungen eines potentiellen Besuchers aus Frankreich, Italien,
Japan etc. für gezielte Werbung?
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Schlagworte zu Bamberg
"Kulturstadt mit
Herzla"
"Germany's secret
treasure"
"Die große
Kleinstadt"
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Unser besonderer Dank gilt allen Workshop-Teilnehmer, die großes
Interesse an den Belangen und der weiteren Entwicklung der Stadt
Bamberg gezeigt haben.
Außerdem danken wir Frau Dinzer vom Kulturhaupststadt-Büro
der Stadt Bamberg für Ihr Kommen und Ihr Interesse an den Ergebnissen
dieses Workshops.
Des weiteren danken wir dem Fränkischen
Tag und Radio
Bamberg für ihre Beiträge.
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Gruppenbild der Teilnehmer am Ende der Diskussion
Wer Interesse an weiteren "inoffiziellen "Treffen auf
internationaler Ebene von Japan über Deutschland bis nach Brasilien
hat, den laden wir herzlich zu unserem TREFFPUNKT-Stammtisch
jeden Donnerstag ab 20:45 Uhr in der Kneipe
Zum Pelikan, Untere Sandstraße
34 in Bamberg, im hinteren Teil des Lokals. ein.
Fragen hierzu beantwortet Alexandra von Rohr: +49 179 5184635, treffpunkt@learn-german.com |
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Im Anschluss an den "offiziellen Teil" wurde in den Unterrichtsräumen
des Sprachinstituts TREFFPUNKT bei einem Imbiss und gutem Bier kräftig
weiter diskutiert. |
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"Bamberg - eine Sicht von außen", ein Beitrag zur
erfolgreichen Bewerbung der Stadt Bamberg im März 2004.
Wir, vom Sprachinstitut TREFFPUNKT, drücken die Daumen!
<<<=== Offizielles Logo der Stadt Bamberg zur Bewerbung
als Kulturhauptstadt |
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Weitere Informationen vom Sprachinsitut TREFFPUNKT:
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Linktipps für alle, die sich näher
über das
Thema "Kulturhauptstadt" informieren wollen:
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